Messerrecht

Seit April 2008 gilt ein neue gesetzliche Regelung bezüglich Messern und es wurde ein öffentliches Tragevorbot für bestimmte Messer in Deutschland eingeführt. Leider ist die Verunsicherung darüber noch immer riesig. Selbst bei Behörden und Polizeibeamten herrschen weiter Unkenntnis und Fehlinformation vor.

Mir wird immer wieder davon berichtet, dass unbescholtene Bürger auf ihre Messer und Bestecke in ihrer Lederhose von Polizisten angesprochen werden ( z.B. am Hauptbahnhof in München) und Ihnen mitgeteilt wird, dass diese unter das Trageverbot fallen würden, obwohl dies einfach falsch war. Diese Polizisten kennen leider oft nicht die genauen gesetzlichen Regularien.

Zum einen sind feststehende Messer und Bestecke mit einer Klingenlänge bis 12 cm sofern sie keine Waffe sind, nicht vom Trageverbot betroffen und dürfen auch an Jahrmärkten, Dorffesten und ähnlichem getragen werden, natürlich auch in München in der Fußgängerzone. (Das Oktoberfest stellt eine Ausnahme dar, da in der Oktoberfestverordnung das führen von Messern grundsätzlich verboten wurde.) Zum anderen sind sind Messer auch dann vom Trageverbot ausgenommen wenn man einen “anerkannten Zweck” geltend machen kann und da ist unter anderem die Brauchtumspflege eindeutig im Gesetz genannt. Lassen Sie sich nicht verunsichern ! Verlangen Sie im Zweifelsfall den Vorgesetzten zur Klärung.

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